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Sehr freundliches, superdemokratisches Publikum beim Karneval der Kulturen, 12. Juni 2011, Berlin-Kreuzberg.

Cachascan Literario, 8. November, Froschkönig, Berlin-Neukölln.

Ninja-Fiesta. Der dritte Sommersalon am 26. August 2010 im Madame Satã, Berlin-Mitte.

Unter den Gästen waren einige Vermummte, die ihre Rolle sehr gut spielten. Wir befanden uns in einer augmented reality, in der nicht nur eine neue Herrschaftsform gegründet wurde (siehe unten), sondern auch die weltweite PR-Kampagne der Superdemokraten begann, mit Unterstützung des deutschen Auswärtigen Amtes und Raúls Videokamera.

Die Menschen, die ihre Realität in Frage stellen, waren: der Produzent einer US-amerikanischen Serie „Dicke werden dünner“, der sich durchaus darüber im Klaren war, dass er Menschen voyeuristisch benutzt, dass diese Menschen aber aus freiem Willen entscheiden, benutzt zu werden; ein junger deutscher Philosoph, der sich mit Geschmacksurteilen und ästhetischer Wahrnehmung beschäftigt, die, so seine These, in unserer Zeit nur momenthafte Kriterien entwickelt; eine Mitarbeiterin des Innenministeriums, die keinen Alkohol trank; ein ehemaliger Entwicklungshelfer, der in fast allen lateinamerikanischen Ländern gearbeitet hatte – wie viele Realitäten schleppt er mit sich herum?; die Nübel-Brüder, die gerade Osteuropa für wenig Geld bereist hatten und gute Laune hatten; ein peruanischer Fernsehjournalist, mit dem wir die „Diktatur des Zufalls“ gegründeten, von der unsere Autorin Claudia Rusch, mit chilenischer Lilie im Haar, behauptete, dass es sie schon immer gegeben habe, man nenne sie, das sei aber nur ihre bescheidene Meinung, das Leben. Insgesamt spreche sie sich aber gegen Diktaturen aus. Schlussendlich unsere Djs, die die eher leere, aber dafür umso schöner illuminierte Bar mit handgemachten Vibrationen füllten, und ein Fotograf des Jetzts, der die Menschen, die er porträtiert, per Fingerzeig und „Wer bist du?“-Frage in der Bar aussucht und mit in seine Wohnung ins Nachbarhaus führt. Charlotte Roche hat sich für ihn schon einmal im Schlamm gewälzt, danach war es ihr peinlich. Er trug einen grünen zweiteiligen OP-Kittel und hatte die Telefonnummer von Andreas Gursky – oder war es Jürgen Teller – oder Wolfgang Tilmanns? – auf seinem Handy; seine Freundin, ein Model, war tätowiert und lächelte.

Auf den Thekenregalen überhalb der Whiskey- und Wodkaflaschen gaben die maskierten Winkekatzen unermüdlich ihr Bestes…



 

Eine tropische Sommernacht. Sommersalon am 29. Juli 2010 in La Pulquería, Berlin-Kreuzberg.




WM Party! Deutschland : Argentinien, Torstraße, Berlin-Mitte.




Blogeröffnung! Party am 11. Juni 2010 im Acud, Berlin-Mitte.




Wo wir arbeiten. Cafés, Kneipen, Diners… in Berlin.